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Initiative Qualitäts Sperrholz

Die Initiative Qualitätssperrholz – IQS ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen aus der Holzimportbranche, die sich einen fairen Wettbewerb und die Förderung der Verwendung von Sperrholz zum Ziel gesetzt haben. Unsere Beiträge zum Thema Sperrholz sind herstellerunabhängig und informieren fachlich fundiert über das Produkt Sperrholz und seine Verwendung. Durch eine klare Deklaration von Produkteigenschaften von Sperrholz soll für Transparenz gesorgt werden. Dabei werden die Herstellerangaben möglichst original übernommen und ggf. um weitere Angaben erweitert bzw. falsche Angaben korrigiert. So wollen wir es dem Kunden ermöglichen, das richtige Sperrholz für den jeweiligen Verwendungszweck zu finden.

Unsere neuen Artikeltexte bestehen aus den IQS-Pflichtangaben und, falls nötig, aus Zusatzangaben, um das Produkt möglichst exakt zu beschreiben. Dabei werden vergleichbare Eigenschaften auf dem größten gemeinsamen Nenner zusammengefasst; aber gleichzeitig qualitätsrelevante Unterschiede hervorgehoben. Alle Angaben wurden gemäß der jeweils aktuell gültigen Normen angepasst und zur besseren Vergleichbarkeit in Bezug zu den entsprechenden EN-Normen gesetzt.

Die Mitglieder setzen sich dafür ein, dass bereits die Hersteller die wesentlichen Leistungseigenschaften korrekt kennzeichnen, insbesondere die Qualitätssortierung der Deckfurniere. Produktinnovationen und normative Veränderungen erfordern eine ständige Anpassung des IQS-Standards durch die IQS.

Die Mitgliedsunternhemen und Förderer der IQS bekennen sich zum IQS-Standard und verpflichten sich, ihre Produkte entsprechend zu deklarieren und zu kennzeichnen. Organisatorisch betreut vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. in Berlin sind wir offen für weitere Sperrholzgroßhändler, Importeure und Kooperationen.

Bild: Metsä Wood

IQS Standard

Seit Mitte 2006 ist bei Holzwerkstoffen, die im Bauwesen zum Einsatz kommen, die CE-Kennzeichnung verbindlich. Diese Holzwerkstoffe sind in der harmonisierten Norm EN 13986 (Ausgabe 2005-3) zusammengefasst. Die Norm definiert deren Eigenschaften und Prüfverfahren. Darunter fallen Furniersperrhölzer, OSB, Spanplatten, Massivholzplatten, Faserplatten und andere. Holzwerkstoffe werden demnach entsprechend dem Einsatzbereich, nichttragend oder tragend, in Nutzungsklassen 1 bis 3 (NKl 1 trocken / NKl 2 feucht / NKl 3 außen) eingeteilt. Diese technischen Klassen sind in der EN 636 geregelt. Aufbauend auf der CE-Kennzeichnung hat die IQS einen Mindestdeklarationsstandard entwickelt und folgende Pflichtangaben definiert:

  1. Produktbezeichnung 
  2. Herkunft / Produktionsland
  3. Holzart der Deckfurniere und der Mittellage
  4. Anzahl der Lagen
  5. Qualität / Erscheinungsklasse unter Nennung des Produktionsstandards (ggf. mit Verweis auf EN 635)
  6. Technische Klasse gemäß EN 636 sowie eventueller Zusatz zur Verleimung
  7. Formaldehydklasse gem. EN 717-1
  8. Plattenformat und Stärke
  9. Bezeichnung der Oberfläche / Beschichtung

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